Einige Vorstandsmitglieder im Kreise von Rolf Winter (3.v.r.) Bild: SPD BaM

Ortsverein wählte Rolf Winter zum neuen Vorsitzenden

Einen neuen Vorstand mit alten und neuen Gesichtern wählte der SPD-Ortsverein Bad Münstereifel. Mit Rolf Winter als Vorsitzender und Frank Terschanski als seinen Stellvertreter ist die Parteiführung neu aufgestellt. Die Sozialdemokraten sehen dies als Neuorientierung nach schwieriger Phase.

Es war im vergangenen Jahr für die Bad Münstereifeler Sozialdemokraten wirklich nicht leicht. So hatten sie einen intensiven und langen Wahlkampf hinter sich gebracht, der zunächst aussichtsreich, aber dann doch so tragisch endete. Der Tod ihres Genossen und gemeinsamen Bürgermeisterkandidat mit UWV und Grünen Werner Esser am Wahlabend war ein schwerer Schock den es zu verarbeiten galt. Ein weiterer kräftezerrender Wahlkampf mit Ersatzkandidatin Ursula Koch-Traeger folgte, der nur sehr knapp ausging. „Wir brauchten einige Zeit, um uns innerhalb von Partei und Fraktion wieder neu zu orientieren. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Weichen der Parteiarbeit für die nächsten Jahre neu gestellt werden. Mit neuen Gesichtern im Partei-Vorstand machen wir den ersten Schritt.“ sagt Michael Fulde, der bisher den Ortsverein an der Spitze leitete.

In einer Mitgliederversammlung wählten die Parteimitglieder den Vorstand neu. Der 55-jährige Rolf Winter ist Elektroniker von Beruf, wohnt in Eicherscheid, seit neun Jahren SPD-Mitglied und sachkundiger Bürger im Bau- und Feuerwehrausschuss. Sein erster Stellvertreter Frank Terschanski ist 49 Jahre alt, Diplom-Ingenieur und Ratsmitglied. Michael Fulde leitete bisher die Geschicke des Ortsvereins und unterstützt nun als weiterer Stellvertreter die Ortsvereinsspitze. Zu den weiteren Vorstandsmitgliedern zählen Sebastian Glatzel (Schriftführer), Rainer Waasem (Kassierer), Karl Michalowski (Pressesprecher) sowie Brigitte Fuchs, Sebastian Sammet, Toni Schmitz und Thilo Waasem als Beisitzer.

„Den Schwerpunkt möchte ich auf eine engere Verzahnung zwischen Partei und Fraktion setzen. Ich glaube, dass wir damit stärker und effektiver auftreten.“ beschreibt Winter seine neue Aufgabe. „Auch müssen wir uns mehr der Mitgliederwerbung widmen. Die Bürger wollen in Entscheidungsprozesse stärker eingebunden werden. Wir sind da als Sozialdemokraten traditionell sehr offen. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist willkommen sich bei uns aktiv zu beteiligen.“